Ohne Wasser gibt es kein Leben, weder für Pflanzen noch Tiere und Menschen. Für viele scheint es aber selbstverständlich zu sein, dass mit dem Öffnen des Wasserhahns sauberes Trinkwasser zu jeder Zeit und in jeder Menge zur Verfügung steht. Wie ein Blick in die Vergangenheit zeigt, hat die Sorge um das Wasser auch hierzulande die Menschen nicht weniger bedrückt, als die Sorge um das tägliche Brot. Besonders in Trockenzeiten kam es immer wieder zu Engpässen in der Wasserversorgung.
Als nach dem 2. Weltkrieg Bevölkerungswachstum und technisch - industrieller Fortschritt zu einem vermehrten Wasserverbrauch führten, kam es in unserer Region zu einer Wasserknappheit. In einer Studie des Landesamtes für Wasserwirtschaft, München, aus dem Jahr 1965 wurde den Aschafftalgemeinden dringend empfohlen, sich zu einem Zweckverband zusammenzuschließen. Nach den Vorstellungen dieses Amtes sollte der Wasserbedarf hauptsächlich durch Wasserbezug von der Stadt Aschaffenburg gedeckt werden.
Mit der Entscheidung die Wasserrechte, für die von den Gemeinden bisher genutzten Quellen, auf den Verband zu übertragen und zusätzlich weitere Quellen im Spessart zu erschließen, war der Anschluss an die Stadt Aschaffenburg nur noch für den Bezug von Zusatzwasser und für den Notverbund vorgesehen.
Verbandsvorsitzender Robert Hain
1. Bürgermeister Markt Hösbach |
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Unter diesen Voraussetzungen konnte am 7. März 1967 der Geburtstag des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden begangen werden.
Nach Abschluss der Planung begann ab 1970 eine intensive Bauphase, die sich bis zur Gegenwart fortsetzt.
Darüber, wie über viele weitere Aspekte der Wasserversorgung, berichten die folgenden Internetseiten.
Der Verband liefert an seine Mitgliedsgemeinden ein qualitativ einwandfreies Wasser mit einem beispielhaft niedrigen Nitratgehalt. In Anbetracht derzeitiger Diskussionen um eine Liberalisierung des Wassermarktes auf EU-Ebene muss es das Ziel des Zweckverbandes sein, dieser Herausforderung durch die Vorzüge einer ortsnahen, überschaubaren und gesicherten Versorgung mit dem Lebensmittel Wasser zu begegnen.

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