Geschichte des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Aschafftalgemeinden (ZWA)

Die wichtigsten Meilensteine von der Verbandsgründung bis heute

     

1960 bis 1970
Anhaltende Wassernot in den Sommermonaten einiger Jahre in den Gemeinden Goldbach, Hösbach, Laufach, Waldaschaff und Keilberg

23.04.1965
Studie des Bayerischen Landesamtes für Wasserversorgung und Gewässerschutz, München, über den Wasserbedarf und Wasserbedarfsdeckung der Aschafftalgemeinden. In dieser Studie waren auch die Gemeinden Hain und Sailauf einbezogen. Ziel der Studie war die Verbandsgründung dieser Gemeinden, um gemeinsam die Wasserversorgung zu sichern und die dazu notwendigen Maßnahmen durchzuführen. Der Wasserbedarf sollte hauptsächlich durch den Anschluß an Aschaffenburg gedeckt werden. Die eigenen Quellen waren, soweit wirtschaftlich vertretbar, zur weiteren Nutzung vorgesehen. In Ergänzung sollten die Bundesbahnquellen am Schwarzkopf und Altborn erworben und beigeleitet werden. Dies galt jedoch nicht für die Bundesbahnquellen im Lohrgrund, mit einer höheren Schüttung.

13.07.1965
Bei einer Behördenbesprechung mit der Stadt Aschaffenburg wird die Lieferung des, vom Bayerischen Landesamt für Wasserversorgung und Gewässerschutz errechneten, Wasserfehlbedarfes der Aschafftalgemeinden zugesagt. Die Bedingungen und der Bau einer Anschlussleitung sind in einem Wasserlieferungsvertrag zu vereinbaren.

26.07.1965
Erste Versammlung der Bürgermeister und Gemeinderäte der Gemeinden Goldbach, Hösbach, Laufach, Waldaschaff und Keilberg. Von den Gemeinden wurde die Notwendigkeit zur Gründung eines Zweckverbandes erkannt. Es sollte jedoch eine Form gefunden werden, bei welcher die Ortsnetze und die Versorgung der Endverbraucher bei den Gemeinden verbleiben. Entgegen des Konzeptes des Bayerischen Landesamtes sollten auch die Lohrgrundquellen gekauft und begeleitet werden. Mit diesen Vorgaben wurde eine Verbandssatzung aufgestellt.

 

04.1966
Die Gemeinden Goldbach, Hösbach, Laufach und Keilberg stimmen der Verbandssatzung zu.

07.07.1966
Waldaschaff erkennt ebenfalls die Verbandssatzung an.

 

Pumpstation Goldbach

Die Pumpstation Goldbach bestand zunächst aus dem Rohrkeller und dem Erdgeschoss, in welchem die Pumpen installiert sind. Die Aufstockung erfolgte erst von 1994 bis 1995 zur Unterbringung der Betriebs- und Schaltzentrale.
Das Gebäude wurde der dort vorhandenen Wohnhausbebauung angepasst.

     
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