Die Grundlagen der Wasserversorgung in einer Region werden maßgeblich von meteorologischen, hydrologischen und hydrogeologischen Gegebenheiten bestimmt.
Der hohe Urbanisierungsgrad und die damit verbundene intensive Flächennutzung im Aschafftal lässt in diesem Bereich keine schützbare Grundwassererschließung zu.
Die Aschafftalgemeinden waren bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts auf Quellfassungen im Spessart angewiesen.
„Wilder Gaulsborn“ im Kreuzgrund bei Laufach >>>
Der Spessart lässt sich morphologisch in zwei Großregionen gliedern, den Vorspessart im Westen und den Hochspessart im Osten und Süden.
Während der Vorspessart vom Main bis zu einer Linie Linsengericht-Bessenbach aus den Gneisen, Glimmerschiefern und Quarziten des kristallinen Grundgebirges aufgebaut ist, wird dies östlich davon im Hochspessart vorwiegend von den Sedimentgesteinen des Buntsandsteines überlagert.
Die Grundwasserbewegung im Spessart erfolgt hauptsächlich auf Klüften und Spalten im Festgestein, in dem die Fließgeschwindigkeiten des Grundwassers bis zu mehrere Kilometer pro Tag erreichen können, so dass ein sicherer Grundwasserschutz nicht immer gewährleistet ist.
Diese geologischen und hydrogeologischen Gegebenheiten bedingen die teilweise recht problematische Wassererschließung im Spessart.
Austritt einer ungefassten Quelle im Kreuzgrund >>>
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