Von den Aschafftalgemeinden wurden zur örtlich begrenzten Eigenversorgung ausschließlich Quellen gefasst, die über grundwasserstauenden Horizonten ausgetreten sind:
Goldbach-Hösbach
6 Quellfassungen im Autenborntal bei Waldaschaff. Zur Beileitung des Quellwassers war eine Wasserleitung von Waldaschaff bis zu den Hochbehältern in Hösbach und Goldbach verlegt worden.
Waldaschaff
Balling- und Mitteltalquelle
Hain (heute ein OT von Laufach)
Die Gemeinde Hain konnte das nötige Trink- und Brauchwasser aus der später stillgelegten Bundesbahnwasserleitung entnehmen. In dieser Leitung wurde von der DB das Wasser von den Quellen im „Lohrgrund“ und „Altborn-Schwarzkopf“ bis zum Hauptbahnhof Aschaffenburg abgeleitet.
Laufach mit OT Frohnhofen
7 Quellfassungen im Kreuzgrund bei Laufach und Zusatzwasser aus der DB-Leitung
Sailauf
Rehberg- und Löcherzellquelle

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Keilberg (heute OT von Bessenbach)
6 Quellen bei Waldmichelbach
Weiler (früherer OT von Keilberg)
Der OT Weiler war an die Wasserleitung Goldbach - Hösbach angeschlossen, die von Waldaschaff bis Goldbach führte.
Steiger (früherer OT von Keilberg)
Der OT Steiger war an die Wasserleitung der DB angeschlossen. Das wasser wurde von einem Anschluss bei Frohnhofen in den Ortshochbehälter von Steiger gepumpt.
Straßbessenbach (heute ein OT von Bessenbach)
3 Quellen bei Waldmichelbach
Oberbessenbach (heute ein OT von Bessenbach)
Hägberg- und Seequelle
Heinrichsthal
Die Gemeinde Heinrichsthal ist kein Mitglied des Verbandes. Der ZWA ist jedoch seit 2004 für die Betriebsführung des Wasserwerkes der Gemeinde zuständig. Vorher wurde von Heinrichsthal zur Wasserversorgung die Lohrquelle genutzt, für welche kein Schutzgebiet ausgewiesen werden konnte.
Die Löcherzellquelle war früher ein Stolleneingang
zum Schwerspatabbau, der zur Wasserfassung umgebaut
und vom ZWA gründlich saniert wurde.
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